Struktur des Working on what works-Klassentrainings

nach “Einfach Klasse: WOWW-Coaching in der Schule” von Insoo Kim Berg und Lee Shilts (Borgmann Media, 2009)

1. Phase „Begleitende Beobachtungen mit der positiven Brille“ (2-3 Wochen)

Unterrichtsbegleitungen finden wöchentlich in einer Unterrichtsstunde statt. Im wertschätzenden Grundton gilt es nun bei den ersten Begleitungen, in welchen der Coach die Klasse während verschiedener Unterrichtseinheiten beobachtet, der Klasse und den Lehrer*innen am Ende der Einheit positive Rückmeldungen zu geben.

-> Fokuslenkung hinsichtlich der positiven Ausnahmen innerhalb des Klassengeschehens und Rückmeldung an die Klasse.

Comments (4)

  1. Großartig, vielen lieben Dank!!!

    Meine Ergänzung wäre, benötigte Ressourcen mit der Klasse herauszuarbeiten um das große Ziel der 10 zu erreichen. Dadurch können sich noch mal kleiner Teilzeiele ergeben, eben wenn bestimmte Ressourcen noch nicht vorhanden sind. Andererseits können bereits vorhanden, aber unerkannt ressourcen motivierend wirken.

    Meine Frage: Habt ihr schon erlebt, dass 3ine perfekte Klasse so beschrieben wird, dass am Ende alle das Klassenziel erreichen? Habt ihr Erfahrung, wie mit den Kindern und Jugendlichen in Dr Klasse gearbeitet werden kann, die versetzungsgefahrdet sind?

    Lieben Dank und Grüße
    Philipp

    • Hallo Philipp,Danke für den Kommentar!
      In meinem Verständnis würde die klassische Lösungsorientierung davon ausgehen, dass das Herausarbeiten der bereits vorhandenen Ressourcen ausreichend “Schwung” entwickelt und sich neue,benötigte Ressourcen somit von selber entwickeln. Erst noch Benötigtes herauszuarbeiten könnte ggf. ja wieder Druck für Manche bedeuten und evtl. auch Resignation, Opposition oder sonstige für den Gruppenprozess ungünstige Faktoren nach sich ziehen.
      Allerdings bin ich beim WOWW-Training keineswegs der Spezialist und kann auch zu Deiner Frage bzgl. der Versetzungsgefährdeten nichts beisteuern.
      Ich leite das daher an Sebastian weiter, mal schauen …
      Beste Grüße, Martin

      • von Sebastian Kukla:
        Lieber Philip,
        ich danke Dir für die Rückmeldungen! Die 10 ist aus meiner Sicht – ähnlich wie das Wunder in der Wunderfrage – eher eine Orientierung und nicht als Ende der WOWW-Reise zu verstehen. Jede Teilerfolge und jede nächsten Schritte sind wichtig. Meilensteine, also das Erreichen einer bedeutenden und mit der Klasse vereinbarten Zwischenstufe werden gefeiert. Nicht erst die 10! Im Laufe eines Schuljahres entstehen oftmals verschiedene Dinge, wie Lehrer*innenwechsel, Schüler*innen kommen neu hinzu etc…. so dass der WOWW Prozess manchmal immer wieder neu orientiert werden muss.
        Dann kann plötzlich das Erreichen der 10 Frust bedeuten…
        Noch kurz zur Versetzungsgefährdung: klar geht das – backe dementsprechend kleine Brötchen 😀
        Liebe Grüße
        Sebastian

  2. Großartig, vielen lieben Dank!!!

    Meine Ergänzung wäre, benötigte Ressourcen mit der Klasse herauszuarbeiten um das große Ziel der 10 zu erreichen. Dadurch können sich noch mal kleiner Teilzeiele ergeben, eben wenn bestimmte Ressourcen noch nicht vorhanden sind. Andererseits können bereits vorhanden, aber unerkannt ressourcen motivierend wirken.

    Meine Frage: Habt ihr schon erlebt, dass 3ine perfekte Klasse so beschrieben wird, dass am Ende alle das Klassenziel erreichen? Habt ihr Erfahrung, wie mit den Kindern und Jugendlichen in Dr Klasse gearbeitet werden kann, die versetzungsgefahrdet sind?

    Lieben Dank und Grüße
    Philipp

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